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Krankenhausbeschäftigte und Politiker an einem Tisch

Essen/Oberhausen

Krankenhausbeschäftigte und Politiker an einem Tisch

Die Gewerkschaft ver.di hat am Mittwoch Bundespolitiker und Beschäftigte in Essen an einen Tisch gebracht. 03.08.2017
Teilnehmer am Gespräch mit der Politik ver.di BZ Essen Teilnehmer Gespräch mit der Politik

Es war keine große Halle, die gefüllt werden sollte, in der man die Bundestagskandidaten aus der Ferne sieht und mit Glück eine Frage stellen kann. Die Pflegegewerkschaft ver.di hat sich bewusst für ein Kamingespräch entschieden, in dem die Beschäftigten der Uniklinik Essen, der LVR-Klinik Essen, der Ruhrlandklinik und des Ev. Krankenhauses Oberhausen die Themen diskutieren konnten, die ihnen unter den Nägeln brennen. „Dass es zu wenig Personal in den Krankenhäusern gibt, ist auch bei der Politik angekommen“, weiß Gewerkschaftssekretär Gereon Falck vom Bezirk Essen, der die Runde mit Astrid Timmermann-Fechter (CDU), Niema Movassat (Die Linke) und Maria Anna Klein-Schmeink (Grüne) moderierte. Gerade die Grünen-Politikerin ist als gesundheitspolitische Sprecherin eine wahre Fachfrau und extra aus Münster angereist.

Nach gut 90 Minuten Diskussion über Arbeitsbelastung, Personalbemessung, und Krankenhausfinanzierung wurde deutlich, dass es wohl aus allen Krankenhäusern massenhaft Berichte gibt von Pflegekräften, die auf dem Zahnfleisch gehen. „Wir haben berechnet, dass uns in Deutschland 162.000 Stellen im Krankenhaus fehlen. Davon 70.000 in der Pflege. Ein Gesetz zur Personalbemessung muss her! In keiner Schicht darf mehr alleine gearbeitet werden“ so fasst der Oberhausener Gewerkschafter Björn Jadzinski die Misere zusammen. Wichtig war, dass die Politik auch die Diskussion der Beschäftigten vor Ort mit nach Berlin nimmt. „Wir bleiben am Thema und werden auch den Wahlkampf und die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl kritisch begleiten“ so Gereon Falck zum Abschluss

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